Nachrichten der Schule

Päckchen packen für die Siegener Tafel

Erstellt am Mittwoch, 18. Dezember 2019

Projekt „Helfende Hände“ am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung unterstützt die Siegener Tafel mit Weihnachtspaketen für Bedürftige.

Siegen. 165 Weihnachtspakete haben die Schüler gefüllt und dabei viele Meter Geschenkpapier, Unmengen Klebestifte und Deko verbraucht. Neben den Paketen konnten die Mitarbeiter der Tafel mehrere große Kisten mit Büchern, Kuscheltieren, Spielen und Kleidung in die Transporter einladen.

Bereits zum dreizehnten Mal hatte sich die Schule einem Spendenaufruf für die Siegener Tafel angeschlossen, die vielen bedürftigen Familien mit Kindern im Siegener Stadtgebiet ein paar Tage vor Heiligabend eine ganz besondere Bescherung bereiten möchte. Und so füllten sich bereits frühmorgens die Schultische mit Süßigkeiten, Lebensmitteln, Kinderspielzeug oder Büchern, die Schüler, Lehrer und Verwaltungsmitarbeiter mitgebracht hatten. Bis zum Mittag hatten die teilnehmenden Klassen Pakete geschnürt, dekoriert und mit Weihnachtswünschen versehen. Roswitha Junak-Mößner, 1. Vorsitzende der Siegener Tafel, zeigte sich begeistert. „Das ist jedes Jahr eine Freude, da geht uns das Herz auf.“

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Bildzeile: Roswitha Junak-Mößner (3. v. r.) und Tim Müller (2. V. r) von der Siegener Tafel packten mit an. Die Pakete wurden mit vielen Helfern in die Transporter geladen. Foto: Berufskolleg.

Kaufmann/-frau im E-Commerce am Berufskolleg geplant

Erstellt am Montag, 16. Dezember 2019

Siegen. Das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung kämpft um einen neuen Bildungsgang. Seit 01. August 2018 gibt es deutschlandweit den neuen anerkannten Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau im E-Commerce. „Ab 2020 hoffentlich auch in Siegen“, wünscht sich Bardo Nussbickel, Schulleiter am Berufskolleg. Der neue Ausbildungsberuf ist auf digitale Geschäftsmodelle ausgerichtet. Vor allem Handelsunternehmen haben durch den Bereich E-Commerce und Multichannel-Handel weitere Optionen ihre Produkte an den Kunden zu bringen. „Aber auch andere Branchen werden zunehmend digitaler, technischer und serviceorientierter“, erklärt Romano Klein, zuständig für die Einführung der neuen Ausbildung am Berufskolleg auf einer Infoveranstaltung für interessierte Ausbildungsbetriebe.

Einige heimische Betriebe bilden in diesem Beruf schon aus, allerdings liegen die Berufsschulen weit weg in Köln oder Hagen. Für Sophie Stremmel, Auszubildende bei Hees Bürowelt, eine weite Reise. Über 200 Kilometer muss sie an einem Berufsschultag zurücklegen. Gregor Kölsch, Ausbildungsleiter bei Hees Bürowelt, betont die Wichtigkeit regional auszubilden. Nach einer Bedarfsanalyse bei heimischen Ausbildungsbetrieben zeigte sich ein klares Interesse für die Ausbildung im E-Commerce in der Region. „Wir sind eine Einrichtung, die Dienstleistungen für die heimische Wirtschaft anbietet“, so Nussbickel. Dass das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung seine Hausaufgaben gemacht hat, bestätigt Romano Klein: „Wir sind bestens gerüstet, es fehlen lediglich die Anmeldungen und dann kann es losgehen.“

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Bildzeile: Romano Klein erklärte interessierten Ausbildungsbetrieben die Vorzüge des neuen Ausbildungsberufs. Foto: Berufskolleg.

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Bildzeile: Romano Klein (rechts) moderierte die Infoveranstaltung zum neuen Ausbildungsberuf. Foto: Berufskolleg.

„Hier hat Inklusion funktioniert“

Erstellt am Freitag, 06. Dezember 2019

Agentur für Arbeit Siegen - Pressestelle, Emilienstr. 45, 57072 Siegen

 

Fabian Plett und Leroy Giebeler sind zwei junge Männer, die erfolgreich ihre Ausbildung zum Fachpraktiker im Lagerbereich abgeschlossen haben und nun zu den so wichtigen Fachkräften in unserer Region gehören. Doch der Weg, den Sie gegangen sind, ist in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe bisher einmalig.

Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung am 03.12 und der damit verbundenen Aktionswoche der Bundesagentur für Arbeit, traf sich das gesamte Netzwerk, um für mehr Inklusion, Chancengleichheit und Gleichberechtigung von Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben zu werben.

 

Der Begriff „Inklusion“ bedeutet erstmal nur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, in allen Bereichen. Einer der wichtigsten Bereiche ist das Arbeitsleben und für junge Menschen mit Behinderungen die Ausbildung. Barrieren sollen beseitigt werden und das funktioniert – vor allem wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen.  Mithilfe von unterstützenden Leistungen und Maßnahmen der Arbeitsagentur und eines sehr gut funktionierenden Netzwerkes, konnten beide ihre Ausbildung erfolgreich in zwei Betrieben, und somit auch in einer klassischen Berufschulklasse, meistern.

Fabian und Leroy haben ihr Ziele, eine Ausbildung zu erreichen, abzuschließen und anschließend eine Arbeitsstelle zu bekommen, nie aus dem Auge verloren.

„In der Beratung wurde uns recht schnell klar wie viel Potenzial die beiden mitbringen, dass sie aber auch einen individuellen Plan brauchen, um das Ziel zu erreichen. Und das wir von allen Beteiligten besonderes Engagement brauchen“, berichten Andrea Reschke-Frank und Karin Wirth, Reha-Beraterinnen der Agentur für Arbeit Siegen. Für gewöhnlich verläuft eine Fachpraktikerausbildung überbetrieblich, also bei einem Träger. Denn die Voraussetzung für eine solche Ausbildung in einem Betrieb ist, dass der zuständige Ausbilder eine Rehabilitationspädagogische Zusatzqualifikation besitzt. Diese muss im Rahmen einer ca. 320 Stunden dauernden kostenpflichtigen Weiterbildung erworben werden. „Viele Arbeitgeber können die zusätzliche Qualifikation nicht vorweisen und das schreckt sie ab. Wir haben gemeinsam einen Weg gefunden, wie wir den jungen Menschen die betriebliche

Fachpraktikerausbildung ermöglichen können und gleichzeitig die Unternehmen auf diesem Weg begleiten können“, erklärt Klaudija Hövelmann, Diplom-Sozialpädagogin bei Reselve gGmbH.

Wir, das sind die Prozessbeteiligten in diesen zwei besonderen Fällen. Fabian und Leroy wurden bereits vor Beginn der Ausbildung in einer Maßnahme gezielt vorbereitet. Neben den beiden Reha-Beraterinnen der Arbeitsagentur und der Sozialpädagogin der Maßnahme von Reselve, wurden sie auch schon früh durch das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung begleitet. Denn beide durften schon vor der tatsächlichen Ausbildung als Gasthörer die entsprechende Fachklasse für den Lagerbereich besuchen. Zusätzlich hat das Berufskolleg den schulischen Rahmenplan für die Ausbildung auf die speziellen Bedarfe der beiden zugeschnitten und ihn von der IHK Siegen absegnen lassen.  Parallel zum Unterricht in der Berufsschule wurde Fabian von Lehrkräften des Berufsbildungszentrums der IHK Siegen (bbz) beschult. Beide hatten während der Ausbildung Unterstützung durch das Christliche Jugenddorf Siegen (CJD). Diese Unterstützung hat die Rehabiltationspädagogische Zusatzqualifikation für Ausbilder im Betrieb ersetzt. Natürlich war auch das besondere Engagement der Arbeitgeber ausschlaggebend für den Erfolg. Fabian hat seine Ausbildung bei dem Unternehmen Adient Automotive Components in Hilchenbach und Leroy im Autohaus Hoppmann in Eiserfeld absolviert. Nach erfolgreichem Abschluss sind sie weiterhin in den Unternehmen beschäftigt.

„Nur, weil alle Beteiligten über Ihre normalen Grenzen gegangen sind und mutig waren etwas Neues auszuprobieren, konnten wir dieses Ergebnis erreichen. Hier hat Inklusion funktioniert“, ist sich Christian Becker, stellvertretender Schulleiter des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung, sicher.

Presseinfo 82 2019 Fachpraktiker im Betrieb

Bildbeschreibung: Fabian Plett (5. von rechts) und Leroy Giebeler (6. von rechts) mit den Beteiligten der Agentur für Arbeit, der Reselve gGmbH, des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung, des CJD, des bbz und den Ausbildern der Unternehmen Adient Automotive und Autohaus Hoppmann.  

Wirtschaftsjunioren zeichnen Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung mit dem Berufswahlsiegel aus.

Erstellt am Dienstag, 26. November 2019

Siegen. Bereits zum dritten Mal verliehen die Wirtschaftsjunioren Südwestfalen e.V. das begehrte Berufswahlsiegel an das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung in Siegen. Das Berufswahlsiegel erhalten Schulen, die sich auf herausgehobene Weise im Bereich der Berufs- und Studienwahlorientierung engagieren.

„Uns ist es wichtig, dass die Betriebe und Schulen miteinander arbeiten, damit die Schülerinnen und Schüler eine Perspektive haben“, beschreibt Gesine Westhäuser von den Wirtschaftsjunioren das Ziel hinter dem Berufswahlsiegel. „Die Schülerinnen und Schüler profitieren von vielen Bausteinen, die bei der Berufswahl helfen. Und da macht das Berufskolleg deutlich mehr als andere“, so Westhäuser.

Die Berufsorientierung hat schon lange einen hohen Stellenwert am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung. Neu hinzugekommen zu den bisherigen Bausteinen ist das Speed-Dating als besondere Form des Kennenlernens. In Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit wurde neben dem Speed-Dating die Studien- und Berufsberatung ausgebaut. Durch eine Zusammenarbeit mit der IHK kommen Ausbildungsbotschafter in die Vollzeitbildungsgänge. Beim schulinternen Recruiting Award simulieren Studierende der Fachschule Wirtschaft und Schülerinnen und Schüler der höheren Handelsschule den Bewerbungsprozess als Bewerber und Personaler. Für den Schulleiter Bardo Nussbickel sinnvolle Ergänzungen, damit Schülerinnen und Schüler besser von der Schule in den Beruf finden.

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Bildzeile: Gesine Westhäuser von den Wirtschaftsjunioren (2. v. l.) übergab das Berufswahlsiegel an Berufswahlkoordinator Holger Nimmermann (l.), Schulleiter Bardo Nussbickel (r.) vom Berufskolleg und Sarah Mäker von der Bundesagentur für Arbeit. Foto: Berufskolleg.

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Cambridge University kennt die ganze Welt

Erstellt am Montag, 07. Oktober 2019

Auszubildende investierten in sprachliches Portfolio

Siegen. „Es schadet im Leben nicht, wenn man mehr zu Ende gemacht hat als die Fahrschule.“ Ein treffender Ausspruch des verstorbenen Außenministers Guido Westerwelle. 16 Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung besuchten einen Vorbereitungskurs unter der Leitung von Kristina Wilmes und erhielten nach bestandener Prüfung das „Business English Certificate“ der berühmten Universität Cambridge. Drei Absolventen schafften die seltene Notenstufe C1.

Die Teilnehmer investierten ihre Freizeit in diese Zusatzausbildung. Neben der Berufsausbildung oder dem Schulbesuch absolvierten sie einen einjährigen Vorbereitungskurs am Berufskolleg. Für Schulleiter Bardo Nussbickel eine sinnvolle Investition: „Die Universität Cambridge ist weltweit anerkannt. Seien Sie stolz auf das, was Sie geschafft haben und erwähnen Sie es in jeder Bewerbung.“

In der Prüfung wurden die vier Sprachfertigkeiten Lese- und Hörverstehen sowie Schreib- und Sprechfertigkeit geprüft. Die Sprechfertigkeit mussten die Teilnehmer in einem mündlichen Prüfungsgespräch mit britischen Muttersprachlern beweisen. Jeweils zwei Prüfer unterhielten sich hierbei mit zwei Kandidaten über verschiedene persönliche, berufliche sowie betriebswirtschaftliche Themengebiete.

Seit 2015 ist das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung offizielles Vorbereitungszentrum der Cambridge University.

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Bildzeile: Nach einjährigem Vorbereitungskurs und bestandener Prüfung gab es Post aus Cambridge. Schulleiter Bardo Nussbickel und Kursleiterin Kristina Wilmes (Mitte) gratulierten den Absolventen. Foto: Berufskolleg.

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