Nachrichten der Schule

Cambridge University kennt die ganze Welt

Erstellt am Montag, 22. September 2014

Auszubildende schafft höchste Niveaustufe

Siegen. Die Welt um uns herum wird immer internationaler. Anglizismen durchziehen unsere Alltagstagsprache, sei es beim Kauf eines Tickets oder beim Kaffee „to go“. Nicht nur im privaten, besonders auch im beruflichen Bereich sind Fremdsprachenkenntnisse von großer Bedeutung. Schüler des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung haben einen einjährigen Vorbereitungskurs unter der Leitung von Frau StR´ Bianca Frettlöh besucht und erhielten nun nach bestandener Prüfung das Business English Certificate der berühmten Universität Cambridge.

Dabei erreichte die Auszubildende Manuela Six die höchste Niveaustufe, die man bei einer Sprachprüfung erreichen kann. Die Niveaustufe C2 ist gleichgestellt mit den Kenntnissen eines Muttersprachlers. „Englisch ist meine Leidenschaft. Meine Freizeit gestaltet sich hauptsächlich auf Englisch.“, beschreibt die angehende Industriekauffrau die Grundlage für den Erfolg.

Die Teilnehmer investierten ihre Freizeit in diese Zusatzausbildung. Neben der Berufsausbildung absolvierten die Teilnehmer einen einjährigen Vorbereitungskurs am Berufskolleg. Für den Schulleiter Karl-Heinz Bremer eine sinnvolle Investition: „Die Universität in Cambridge hat international eine hohe Akzeptanz.“

In der Prüfung wurden die vier Sprachfertigkeiten Lese- und Hörverstehen sowie Schreib- und Sprechfertigkeit geprüft. Die Sprechfertigkeit mussten die Teilnehmer in einem mündlichen Prüfungsgespräch mit Muttersprachlern beweisen. Jeweils zwei Prüfer unterhielten sich hierbei mit jeweils zwei Kandidaten über verschiedene persönliche, berufliche sowie betriebswirtschaftliche Themengebiete.

Cambridge2014

Auszubildende spricht Englisch wie ein Muttersprachler. Schulleiter Karl-Heinz Bremer gratuliert Manuela Six zu dieser außergewöhnlichen Leistung. Foto: Berufskolleg.

Verzahnung von Wirtschaft und Schule

Erstellt am Donnerstag, 11. September 2014

Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung kooperiert mit Slawinski & Co GmbH

Siegen. Die Tinte ist getrocknet. Mit ihren Unterschriften besiegelten Karl-Heinz Bremer, Schulleiter des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung, und Marcus Adler, kaufmännischer Leiter der Slawinski & Co GmbH einen Kooperationsvertrag. Ziel der Vereinbarung soll eine weitergehende Verzahnung von Schule und Wirtschaft sein.

Für Marcus Adler ist das Engagement eine Selbstverständlichkeit: „Die Zusammenarbeit ist keine einseitige Sache. Wir sind ein klassischer Mittelständler der Region und bringen uns gerne ein.“ Für Karl-Heinz Bremer eine klassische Win-Win-Situation.

Das Berufskolleg und Slawinski arbeiten schon seit Jahren zusammen. Der heimische Hersteller von Behälterböden bringt sein Praxiswissen immer wieder bei Projekttagen zur Berufswahlorientierung ein, bietet Praktika an und im Gegenzug unterstützt das Berufskolleg Auszubildende des Unternehmens bei der Realisierung von Auslandspraktika in Europa.

Schon seit vielen Jahren führt das Berufskolleg erfolgreiche Kooperationen mit Unternehmen aus verschiedensten Branchen durch und setzt damit vielfältige Fachkompetenz von außen gewinnbringend für die Lernenden ein.

 KoopSlawinski

Bildzeile: (v. l.) Patrick Helle, Abteilungsleiter der Europaschule am Berufskolleg, Schulleiter Karl-Heinz Bremer freuen sich mit Marcus Adler, dem kaufmännischen Leiter und Anna-Lena Oerter, der Personalreferentin über die enge Zusammenarbeit. Foto: Berufskolleg.

 

Fit für die Zukunft

Erstellt am Montag, 08. September 2014

Asienkaufleute legen Prüfung im Fach Chinesisch ab.

Siegen. Die ersten Auszubildenden der Zusatzausbildung „Asienkauffrau/-mann – Schwerpunkt China“ am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung Siegen haben die HSK Sprachprüfung Chinesisch bestanden. In sieben Monaten wurde ein Grundwortschatz in den Bereichen Berufe, Wegbeschreibungen, Speisen, aber auch Familie, Kleidung und Gesundheit aufgebaut. Insgesamt haben die Schüler 300 Vokabeln erworben. Für die Sprachlehrerin Baowen Shi eine sinnvolle Investition: „Die Verbindung zwischen China und Deutschland wird auf beiden Seiten immer wichtiger. Schon chinesische Schüler können neben Englisch auch Deutsch lernen.“

China, so groß wie Europa, ist einer der wichtigsten Handelspartner Deutschlands und aus keinem Land bezieht Deutschland so viele Waren. Handel mit China ist für die Auszubildende Sonja Weyand alltäglich: „Ich gehe demnächst für mehrere Wochen in unsere Niederlassung nach Peking, dabei hilft mir die Zusatzausbildung.“ Neben der Sprache spielen auch kulturelle Unterschiede eine große Rolle. Schon das falsche Überreichen der Visitenkarte kann die Geschäftsbeziehung beeinträchtigen.

Das Fach Chinesisch ist eines der Module aus denen die zweijährige Zusatzqualifikation „Asienkauffrau/Asienkaufmann – Schwerpunkt China“ besteht. Dieses Angebot richtet sich an interessierte kaufmännische Auszubildende und findet an zwei Abenden der Woche statt. Neben der Sprache Chinesisch werden die Fächer Wirtschaftsenglisch, internationales Marketing und Außenhandel vermittelt.

Informationen und Anmeldeformulare finden interessierte Auszubildende hier auf unserer Homepage.

AsienPruefung

Fit machen für die Zukunft. Die ersten Absolventen der Zusatzqualifikation Asienkaufmann haben die Sprachprüfung bestanden. Sprachlehrerin Baowen Shi, Abteilungsleiter Patrick Helle und Klassenlehrerin Claudia Brüggemann gratulierten. Foto: Berufskolleg

Personalleiter gaben Tipps zur Bewerbung

Erstellt am Montag, 08. September 2014

Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung startet mit Bewerbertraining ins neue Schuljahr

Siegen. Auch Facebook spielt mittlerweile eine Rolle bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Die Schüler waren sehr erstaunt, dennoch gaben fast alle Schüler zu, dass sie in diesem Forum angemeldet seien. „Wenn Sie sich bei uns bewerben, dann schauen wir auch auf diesen Seiten nach.“, so die Erklärung des Personalleiters. Und dann kann es schnell peinlich werden.

60 Bewerbungen und keine Zusage. So sieht für viele Jugendliche der frustrierende Bewerbungsalltag aus. Bis zur Ausbildungsstelle ist es oft ein weiter Weg. Um dem entgegenzuwirken kamen Profis aus der Wirtschaft an das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung, um den Schülern mit Tipps und Tricks aus der Praxis zu helfen.

Der Projekttag „Bewerbertraining“ war wie der Ablauf einer Bewerbung gegliedert. Zunächst ging es um die Vorbereitung einer Bewerbung, die Bewerbungsmappe und vor allem um eine Stärken- und Schwächenanalyse. Ist die Bewerbung interessant, laden die Unternehmen die potentiellen Azubis zum Bewerbungstest ein. Um den Schülern den Erwartungshorizont der Ausbildungsbetriebe zu verdeutlichen, führten die Referenten einen praxisnahen Bewerbungstest durch, der manchen Schüler zum Stöhnen brachte. Mathematik, Englisch, Deutsch, logisches Denken und auch das Allgemeinwissen wurden in dem anspruchsvollen Test geprüft.

Im Anschluss ging es im dritten Teil um den Themenbereich Vorstellungsgespräch. In Vorträgen informierten die Referenten zunächst über die richtige Kleidung und passende Ausdrucksformen. Anschließend wurden die frisch erworbenen Kenntnisse in Rollenspielen in die Praxis umgesetzt.

ProjektBewerbertraining 

Bildzeile: Für die Schüler der einjährigen Berufsfachschule wurde während des Projekttages „Bewerbertraining“ ein Eignungstest durchgeführt, der manchen zum Schwitzen brachte. Foto: Berufskolleg.

 

Auszubildende machen sich für internationales Umfeld fit

Erstellt am Montag, 14. Juli 2014

(wS/si) Siegen. “Es schadet im Leben nicht, wenn man mehr zu Ende gemacht hat als die Fahrschule.“, zitierte Jutta Rathmann von der IHK Siegen den ehemaligen Außenminister Guido Westerwelle. In einer kleinen Feierstunde erhielten die Absolventen der Zusatzqualifikation Europakaufmann/-frau die Zeugnisse. Kaufmännische Auszubildende mit Interesse an einer internationalen Zusatzqualifikation können parallel zur Berufsausbildung diesen zweijährigen Bildungsgang am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung besuchen. Sie erhalten an einem oder zwei Abenden pro Woche zusätzlichen Unterricht in den Fächern Außenhandel, Internationales Marketing, Wirtschaftsenglisch sowie in einer zweiten Fremdsprache. Außerdem erwerben sie den Europäischen Computerführerschein. Nach erfolgreich abgelegter Prüfung erhalten die Absolventen dann entsprechende mit der IHK abgestimmte Zertifikate.

internationales Umfeld

Investitionen in Bildung lohnen sich. Auszubildende haben die Zusatzqualifikation Europakaufmann erworben. (Foto: Berufskolleg)

Für Jutta Rathmann von der IHK der richtige Weg: „Investitionen in Bildung werfen eine hohe Rendite ab, das gilt besonders für Ihre gerade absolvierte Zusatzqualifikation. Das ist hilfreich für Sie und vor allem für Ihre Arbeitgeber.“ OStD Karl H. Bremer erinnerte in einer kurzen historischen Replik an den Beginn des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren und den schrecklichen Folgen für die Völker in Europa. Das Beherrschen der Fremdsprachen sei der Schlüssel für das Verstehen der Kulturen und des friedlichen Miteinanders. Dazu könne die Ausbildung zum Europakaufmann beitragen.

(wirSiegen von 09.07.2014)

Joomla 1.6 Templates designed by Joomla Hosting Reviews