Nachrichten der Schule

Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung nach fast 50 Jahren wieder am Start

Erstellt am Dienstag, 05. Mai 2015

18 Schülerinnen und Schüler erhalten das Deutsche Sportabzeichen

Siegen. Zum ersten Mal seit fast 50 Jahren verlieh Holger Bald vom Kreissportbund des Kreises Siegen-Wittgenstein das Deutsche Sportabzeichen an Schüler eines Berufskollegs. 18 Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung erhielten eine Urkunde. Anstoß für eine Teilnahme nach fast 50 Jahren war ein Brief aus dem Jahr 1967: „ Bei der Durchsicht von Unterlagen zur Schulchronik fand ich einen Brief des damaligen Kultusministers. Darin wurde unsere Schule als erfolgreichste berufsbildende Schule im Regierungsbezirk Arnsberg ausgezeichnet, weil sie besonders viele Sportabzeichen abgenommen hatte.“, so Karl H. Bremer.

Unter der Anleitung des Sportlehrers Adrian Haasner bereiteten sich Schüler aus der Berufsschule und Vollzeitklassen vier Wochen in den Bereichen Schnelligkeit, Ausdauer, Koordination und Kraft vor. Die Prüfungen waren verteilt über zwei Wochen. „Das war für uns ein hoher logistischer Aufwand, weil nicht alle Prüfungen vor Ort abgenommen werden konnten. Das Sportabzeichen soll aber nun ein fester Bestandteil des Sport- und Gesundheitskonzeptes an unserer Schule werden.“, so Haasner.

Gefördert wird das Sportabzeichen von der AOK Siegen. Martin Büdenbender von der AOK freute sich über die Teilnahme des Berufskollegs: „Jeder der Sport getrieben hat, profitiert ein Leben lang davon. Das an junge Menschen zu vermitteln, kann nur gut sein.“

Das Deutsche Sportzeichen ist eine Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes, es ist die höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports und wird als Abzeichen für körperliche Leistungsfähigkeit verliehen.

Sportabzeichen

Schulleiter Karl-Heinz Bremer, Martin Büdenbender von der AOK, Sportlehrer Adrian Haasner, Holger Bald vom Kreissportbund und Sylvia Göke vom Schulamt des Kreises Siegen Wittgenstein gratulierten stellvertretend Josua Steuhl und Catharina Feld für das Sportabzeichen. Foto: Berufskolleg.

Urkunde zur Europawoche 2015

Erstellt am Donnerstag, 26. Februar 2015

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Hinsehen, statt wegsehen

Erstellt am Samstag, 20. Dezember 2014

Landtagspräsidentin Carina Gödecke ehrte Schüler des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung.

Siegen. Fast 400 junge Leute waren auf Einladung der Landtagspräsidentin Carina Gödecke in den Düsseldorfer Landtag gekommen. Die Veranstaltung fand unter dem Motto „Jung, aktiv und engagiert – Junge Menschen im Ehrenamt“ statt, dabei wurde das ehrenamtliche Engagement junger Menschen gewürdigt. „In unserem Gemeinwesen wären alle Projekte und Pläne vergeblich, ließen sich nicht immer wieder Menschen finden, die bereit wären mitzuhelfen, eine humane, solidarische und lebenswerte Gesellschaft zu bauen. Menschen, die hinsehen, statt wegsehen.“, so Gödecke in ihrer Laudatio.

 147 Schulen aus NRW hatten sich mit sozialen Projekten bei der Spardaspenden-Wahl beworben, dabei belegte das Berufskolleg den dritten Platz. Die drei Erstplatzierten Schulen durften ihre Projekte im Plenarsaal vor Politikern, Vertretern anderer Schulen und Jugendvertretern vorstellen. Seit acht Jahren packt das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung in der Weihnachtszeit Pakete für die Siegener Tafel, dabei sind mittlerweile über 1500 Pakete zusammengekommen. Mit einer Urkunde und einem Preisgeld von 6.000 Euro ehrten Landtagspräsidentin Gödecke und Jugendministerin Ute Schäfer die Vertreter des Berufskollegs.

„Das Preisgeld haben wir in diesem Jahr schon teilweise in die Aktion für die Siegener Tafel investiert. Der Rest wird auf die kommenden Jahre verteilt.“, erklärte Schülersprecher Balthasar Wied. Damit kann das Projekt in den kommenden Jahren erfolgreich vorgesetzt werden.

12 2014 sus landtag nrw kleinBildzeile: Dominik Schlarmann, Vorstand der Sparda Bank, Jugendministerin Ute Schäfer (v. l.) und Landtagspräsidentin Carina Gödecke (r.) ehren die Schülervertreter, Linda Kolb, Lea Sturm David Walther und Balthasar Wied (v.l.)                         
Foto: Landtag NRW.

Schicksale im Dritten Reich in den Mittelpunkt gerückt

Erstellt am Montag, 08. Dezember 2014

Ausstellung der Hans-Böckler-Stiftung zu Gewerkschaftern in Konzentrationslagern  am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung zu Gast.

Siegen. „Seid wachsam, dass über Deutschland nie wieder die Nacht hereinbricht.“ Die Wanderausstellung „Gewerkschafter in Konzentrationslagern 1933 bis 1945“ war bis zum 10. November in der Aula des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung zu sehen. Unter diesem Titel gedachte sie jener Gewerkschafter, die Widerstand gegen die Nazis leisteten, zwischen 1933 und 1945 in Konzentrationslager kamen und für ihre Überzeugung gefoltert und ermordet wurden. Die Ausstellung stellte die Schicksale von 16 Gewerkschaftsmitgliedern in den Mittelpunkt, die das Schicksal einer KZ-Haft erdulden mussten und zum Teil nicht überlebten. Die Ausstellung war ein Projekt des Otto-Suhr-Instituts und der Hans-Böckler-Stiftung, die als Wanderausstellung durch den DGB Südwestfalen an verschiedenen Schulen zugänglich gemacht wurde.

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Die Wanderausstellung „Gewerkschafter in Konzentrationslagern 1933 bis 1945“ war für einige Wochen am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung zu Gast. Foto: Berufskolleg.

So mancher Spediteur transportiert sensible Fracht

Erstellt am Donnerstag, 04. Dezember 2014

Praxisorientierte Gefahrgutschulung am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung in Siegen.

Siegen. Sprühsahne ein Gefahrgut? Jeder kennt die LKWs, die mit besonderen Schildern darauf hinweisen, dass sie sensible Fracht transportieren. Doch nicht nur Säure oder explosive Stoffe gelten als für den Transport gefährliche Stoffe. Tatsächlich gilt Sprühsahne schon als Gefahrgut. Weniger wegen der Kalorien, sondern durch das Gas in der Dose. Selbst Mineralwasser ist durch die Kohlensäure ein Gefahrgut, es wird aber beim Transport von den besonderen Gefahrgutvorschriften freigestellt.

Wolfgang Sonntag, Gefahrgutbeauftragter und Ausbilder der Nagelgroup in Anzhausen, führte eine Schulung zum Thema Gefahrstoffe und Gefahrgut für Berufsschüler am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung durch. Nach dem Motto „Mehr Praxis in die Schule“ hatte der Förderverein Spedition und Logistik den Kontakt hergestellt. „Das ist einer der absoluten Experten in Deutschland beim Gefahrgut und wir sind froh, dass er das für uns macht.“, so Abteilungsleiter Thomas Hartmann. Für die Schüler der Fachklassen Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistungen und die Fachkräfte für Lagerlogistik verband Sonntag theoretische Kenntnisse aus dem Unterricht mit anschaulichen Beispielen aus der Praxis. Welche Verpackung darf verwendet werden? Welche Vorschriften müssen bei der Einlagerung beachtet werden? Wie viele Gefahrgüter können auf einen LKW geladen werden? Welche Kennzeichnung ist dabei erforderlich? Fragen, die für einen Lageristen oder Spediteur jeden Tag eine Rolle spielen.

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Fahrer von Gefahrgütern müssen eine Schutzausrüstung mit sich führen. Gefahrgutausbilder Wolfgang Sonntag hilft beim Anlegen der Schutzkleidung. Foto: Berufskolleg.

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