Nachrichten der Schule

Spannende Spiele beim traditionellen Sportnachmittag

Erstellt am Montag, 04. April 2016

Volleyball1

Siegen. So sehen Sieger aus. Die Mannschaft der GYM1 des Wirtschaftsgymnasiums gewann das diesjährige Volleyballturnier des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung. 25 Mannschaften aus verschiedenen Bildungsgängen nahmen an dem traditionell vor Ostern organisierten Turnier in der Jahnhalle teil. Am Nachmittag konnten sich dann die angehenden Abiturienten durchsetzen (von hinten links): Philipp Arbes, Bastian Walther, Yonca Colak, Sören Sponholz, Arca Tüze, Analia Fernandes Daniel und Lara Civitavecchia. Den zweiten Platz belegte die HHU1 der Höheren Handelsschule und den dritten Platz erreichten die Industriekaufleute der Klasse IN301.

Projekt zur Willkommenskultur wird prämiert

Erstellt am Mittwoch, 09. März 2016

Berufskolleg vom 09.03.2016

Siegen. Das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung nahm erfolgreich am Wettbewerb „Ankommen in Europa“ teil. Ausgerichtet vom Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes NRW wurde die Projektidee zum Europatag „Willkommenskultur am Berufskolleg WV Siegen“ mit 2.000 Euro prämiert. Im Vordergrund werden die Themen Flucht, Asyl und Willkommenskultur stehen. In einem großen Planspiel werden Schüler mit verschiedenen Aspekten konfrontiert. Auch die Schüler der Flüchtlingsklassen sind eingebunden und berichten von ihren Erlebnissen auf der Flucht, von Flüchtlingsländern und führen ihre Heimatländer kulinarisch vor.

Vom beschaulichen Siegerland quer durch Europa

Erstellt am Dienstag, 08. Dezember 2015

Schüler des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung absolvierten Betriebspraktika in England, Spanien und Finnland.

Siegen. Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung Siegen waren in Europa unterwegs und absolvierten Betriebspraktika im Rahmen des EU-Programms Erasmus+ in Valencia, London und dem finnischen Kokkola.

Schüler der Europaklasse der Höheren Handelsschule sammelten erste Berufserfahrungen in London. Nach einer Einführungswoche mit Sprachkurs stand in der zweiten und dritten Woche ein Praktikum in britischen Unternehmen an. Die Schüler arbeiteten für gemeinnützige Wohltätigkeitsverbände in charity-shops. Dabei bekamen die Schüler einen Einblick in den britischen Berufsalltag, mit teilweise langen Pendlerzeiten. Untergebracht waren die Schüler in Gastfamilien.

Concetta Granafe und Lara-Marie Dahm zog es ins spanische Valencia. Für Concetta Granafe gab es an der Rezeption eines Hotels viel zu tun. Vor allem der Kontakt mit den Gästen hat ihr sprachlich weitergeholfen. „Ich habe gemerkt, dass ich immer besser und sicherer wurde, auch wenn manchmal eine Formulierung fehlte.“ Lara Dahm war ganz begeistert von den Menschen in Valencia. „Alle sind offener und lockerer. Selbst auf der Arbeit“, erinnerte sie sich.

Lisa Pazzani, Auszubildende zur Industriekauffrau, arbeitete im finnischen Kokkola standesgemäß für einen Hersteller von Saunaöfen: „Ich habe dort nur Englisch gesprochen, das ist hilfreich für meine Arbeit in Deutschland. Mein Ausbildungsbetrieb ist im Export tätig.“

Das Förderprogramm Erasmus+ ermöglicht Schülern Aufenthalte in europäischen Ländern. Nach dem Betriebspraktikum erhalten alle Schüler ein in der ganzen EU gültiges Zertifikat, welches die Arbeitserfahrungen im Ausland dokumentiert. „Die Schüler können ihre erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen nachvollziehbar dokumentieren, Personalverantwortliche in Unternehmen können sich ein genaues Bild von den im Ausland erworbenen Fähigkeiten machen und deren Qualität besser einschätzen.”, so Patrick Helle, Koordinator der Europaschule.

London2015

Sonnenuntergang an der Tower Bridge. Neben der Arbeit in charity-shops bot London den Schülern der Höheren Handelsschule viele Möglichkeiten. Foto: Berufskolleg.

 

Wozu braucht man eigentlich Geld?

Erstellt am Dienstag, 08. Dezember 2015

Expertenbesuch von der Sparkasse Siegen im Unterricht der Verwaltungsfachangestellten

Siegen. Wozu braucht man eigentlich Geld? Um es in Leben einzutauschen. Hans-Hartwig Jochum von der Sparkasse Siegen war im Rahmen des Planspiels Börse am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung zu Gast und besuchte den Unterricht der Verwaltungsfachangestellten, Schülern der höheren Handelsschule und des Wirtschaftsgymnasiums. Dabei ging es um ganz alltägliche Fragestellungen zum Thema Geld, vor allem aber um die richtige Anlagestrategie zum Vermögensaufbau. Die beste Mischung aus Rendite, Liquidität und Sicherheit gelte es dabei zu beachten. Die Schüler erfuhren, dass es unterschiedliche Anlagemöglichkeiten aus den Bereichen Zinsanlage, Aktien oder Immobilien gebe. Wann ist der richtige Zeitpunkt, um eine Aktie zu kaufen? Wie schütze ich mein Geld vor der Inflation und was muss man beim Immobilienkauf beachten? Viele Fragen, die nach dem Expertenbesuch beantwortet waren.

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Expertenbesuch von der Sparkasse Siegen. Hans-Hartwig Jochum brachte den Schülerinnen und Schülern das Thema Geld und Vermögensaufbau näher. Foto: Berufskolleg

Deutsche Sprache, schwere Sprache

Erstellt am Dienstag, 08. Dezember 2015

Warum ist die Gurke weiblich, das Fräulein aber sächlich?

Siegen. „Wer sich das mit der deutschen Grammatik ausgedacht hat, hat Generationen von Migranten vor ein großes Problem gestellt.“ Der türkischstämmige Satiriker Osman Engin war zu Besuch am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung in Siegen und spannte in seinen wunderbaren Kurzgeschichten einen weiten Bogen von den Fallstricken der deutschen Grammatik, der angeborenen Besinnlichkeit in der Weihnachtszeit bis hin zum Klapperstorch.

Für den Satiriker Osman Engin stellt die deutsche Sprache kein Problem dar, denn er spielt gekonnt mit Wörtern. Mit seiner kurzweiligen Lesung zog Engin 200 Schüler und Schülerinnen in der Aula des Berufskollegs in seinen Bann, die dem Autor ruhig und konzentriert zuhörten. Musa Grünewald, Lehrer für Interkulturelle Kompetenzen am Berufskolleg, konnte Engin über den Atatürkverein zu einer Lesung ans Berufskolleg holen, wodurch die Lesung für die Schüler kostenlos war. Serap Calik, die Vorsitzende des Vereins, freute sich über die Zusammenarbeit: „Das zeigt das Interesse an Interaktion zwischen unterschiedlichen Kulturen.“ Die Schüler lauschten Geschichten über die Verzweiflung beim Umgang mit der deutschen Sprache, über Vorurteile oder die Aufklärungsarbeit der kleinen Hatice beim eigenen Vater. Seit 1983 veröffentlicht Engin satirische Kurzgeschichten und schreibt mittlerweile am 16. Buch. Ausgezeichnet wurde er mit diversen Literaturpreisen und dem ARD-Medienpreis. Eine grammatische Regelung war für ihn allerdings logisch: „Dass die Beschimpfung weiblich sein muss, das leuchtet mir ein. Das kenne ich von zu Hause.“

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