Nachrichten der Schule

Sieben Schulen in Siegen-Wittgenstein mit dem Berufswahl-SIEGEL ausgezeichnet

Erstellt am Montag, 18. Juli 2016

Wirtschaftsjunioren Südwestfalen bescheinigen erneut herausragende Berufsorientierung

Siegen/Kreuztal/Hilchenbach/Olpe/Kirchhundem, 12. Juli 2016. Die Wirtschaftsjunioren Südwestfalen e.V. haben seit letztem Winter sieben Schulen aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein mit dem Berufswahl-SIEGEL ausgezeichnet: Die Ernst-Moritz-Arndt-Realschule Kreuztal erhielt das SIEGEL kürzlich zum ersten Mal. Die übrigen sechs Schulen überzeugten die Jury im Rahmen des Rezertifizierungsprozesses und wurden damit bereits zum zweiten Mal geehrt: die LWL Förderschule Hören und Kommunikation Olpe, die Gemeinschaftshauptschule Kirchhundem, die Olper Ganztagshauptschule Hakemicke, die Carl-Kraemer-Realschule Hilchenbach, die Max von der Grün-Förderschule Olpe sowie das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung des Kreises Siegen-Wittgenstein für seinen Bildungsgang der zweijährigen Höheren Handelsschule, Siegen.

Aktuell verfügen damit 11 Schulen in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe über dieses Zertifikat, das drei Jahre Gültigkeit hat. Zwar konnten sich seit 2012 insgesamt sogar 19 Schulen über diese Auszeichnung freuen. Aufgrund von Schulschließungen und der nach drei Jahren notwendigen Rezertifizierung hat sich die Zahl der derzeit bestehenden SIEGEL-Schulen jedoch reduziert.

„Mit dem Berufswahl-SIEGEL haben wir auch diesmal wieder Schulen ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise um Ideen und Qualität rund um die Berufsorientierung bemühen. Davon profitieren nicht nur die jeweiligen Schülerinnen und Schüler, sondern auch die Qualitätsentwicklung an den Schulen in Sachen Berufswahlvorbereitung im Allgemeinen“, betonte Timm Bendinger, Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren Südwestfalen, bei der Übergabe des SIEGEL-Zertifikates.

„In den weiterführenden Schulen in unserer Region sind viele gute Ansätze in Sachen Berufswahlorientierung vorhanden. Das haben die aktuellen Bewerbungen wieder einmal deutlich gezeigt. Diese Ansätze gilt es, in Zukunft strukturiert auszubauen und nachhaltig weiterzuentwickeln. Das ist im Kern auch das eigentliche Ziel des Berufswahl-SIEGELs. Das SIEGEL soll deshalb für die Schulen auch eine Motivation sein, sich weiterhin auf diesem wichtigen Feld zu betätigen und mit den Erkenntnissen des jetzt abgeschlossenen Verfahrens das bereits Vorhandene zu verbessern und den erfolgreichen Weg engagiert weiterzugehen. Die Wirtschaftsjunioren Südwestfalen als Träger des Berufswahl-SIEGELs in unserer Region, aber auch als Organisation junger Unternehmer/innen und Führungskräfte, werden sie dabei auch in Zukunft gerne unterstützen“, ergänzte Projektleiterin Gesine Westhäuser.

Das Bewerbungsverfahren ist zweistufig: Zunächst wertet eine neutrale Jury, in der u. a. erfahrene Pädagogen, Vertreter der Kreishandwerkerschaft, der Agentur für Arbeit und des DGB sowie aus Unternehmen und Arbeitgeberverbänden mitwirken, die schriftlichen Bewerbungen aus. Bei einem positiven Gesamteindruck besucht die Jury im nächsten Schritt die Schule im Rahmen eines halbtägigen Audits und gewinnt vor Ort praktische Einblicke in die Umsetzung der Berufswahlorientierung.

Allen SIEGEL-Schulen gemeinsam ist ein vielseitiges, ideenreiches Angebot an berufsorientierenden Projekten und Veranstaltungen, die in der Summe ein durchgehendes, schlüssiges Konzept ab Klasse 5 darstellen. Ebenso ist eine bunte Mischung von Partnerunternehmen im Rahmen von Kursen und Projekten präsent und macht Berufe erfahrbar. Ein paar Schlaglichter auf das, was die Jury an den im Juli ausgezeichneten Schulen an herausgehobenem Engagement wahrgenommen hat:

Die Schüler der Ernst-Moritz-Arndt-Realschule Kreuztal probieren in der Klasse 7 im „Aus- und Weiterbildungszentrum Bau“ verschiedene Handwerke aus und lernen im weiteren Verlauf durch die Kooperationsunternehmen technische Berufsbilder praktisch kennen. Innovativ ist ebenso das neuste Projekt „Firmengründung“, dem sich die Jugendlichen der Klasse 9 gemeinsam mit einem Jungunternehmer widmen.

Die Max von der Grün-Förderschule Olpe hat die Bandbreite an Kooperationsbetrieben erweitert und die Betreuung der Schüler im Bereich der Ergotherapie am Arbeitsplatz intensiviert. Die Einführung von StArk (StArk = Strukturierte Arbeitskisten) fördert zudem durch einfache Montagetätigkeiten die motorischen Fähigkeiten der Kinder.

Die Schüler der Carl-Kraemer-Realschule Hilchenbach profitieren von dem neuen Projekt „Brücken bauen“ mit dem Seniorenheim Helberhausen und dem Ausbau der Elternarbeit in Klasse 9. Für mehr Systematik und Verbindlichkeit sorgen außerdem das neue einheitliche Curriculum im Bereich Berufswahlvorbereitung sowie neue Evaluationsbögen für Maßnahmen.

Die Höhere Handelsschule des Berufskollegs erweiterte ihr Angebot um ein Auslandspraktikum, ein Bewerbungsprojekt mit der Wirtschaftsfachschule sowie um persönlichkeitsbildende Elemente während der Studienfahrt.

Im Herbst 2016 beginnt eine neue Bewerbungsrunde für das Berufswahl-SIEGEL, an der alle weiterführenden Schulen in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe teilnehmen können. Außerdem startet nach den Sommerferien die Rezertifizierungsphase für die Schulen, die in 2014 das SIEGEL erhalten haben.

 

Wirtschaftsjunioren Südwestfalen e.V.
Spandauer Straße 25
57072 Siegen
Telefon (02 71) 23 04 30
Telefax (02 71) 2 31 69 48

„Meine, deine, unsere Geschichte“: Siegener Wirtschaftsgymnasiasten besuchten Tschechien

Erstellt am Donnerstag, 07. Juli 2016

Siegen/Orlová. Ein wenig skeptisch waren Aminata und Helena zu Beginn der Reise schon, doch am Ende fiel der Abschied von den Gastgebern schwer: Unter dem Thema „Meine – deine - unsere Geschichte, gemeinsam der Zukunft entgegen“ fuhren jetzt elf Schüler des Wirtschaftsgymnasiums am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung nach Tschechien, um an einer Jugendbegegnung mit Schülern des Gymnázium a SOŠ Orlová-Lutyně teilzunehmen.

Ziel war es, zusammen mit den tschechischen Schülern die gemeinsame Geschichte zur Zeit des Zweiten Weltkriegs zu erkunden. Schnell wurde klar, dass die beteiligten Länder auch eine gemeinsame Geschichte haben, die nicht von Frieden, Freiheit und Völkerverständigung geprägt war.

Dabei lernten deren Ursachen und Auswirkungen auf das Zusammenleben in Europa kennen und erkannten, dass auch die gegenwärtige Situation in Europa mit nationalistischen, rechtspopulistischen und fremdenfeindlichen Tendenzen eine Gefahr für ein friedliches Zusammenleben in Europa darstellt.

Neben einem intensiven Kennenlernen standen auch viele Ausflüge auf dem Programm. So gingen die Schüler auf die Suche nach den Spuren des Lebens an der polnisch- tschechischen Grenze in der Nazizeit und besichtigten einige Denkmäler, die an die Schrecken des Krieges erinnerten. Außerdem besuchten sie die drittgrößte Stadt Tschechiens, Ostrava (Mährisch Ostrau), und die Kulturstadt Stramberk (Stramberg).

Fünf Tage lang lebten die deutschen Schüler in Gastfamilien und hatten so ausgiebig Gelegenheit, die tschechische Kultur und das Leben in einem fremden Land kennenzulernen. Dazu zählte auch die gemeinsame Freizeitgestaltung.

Mit Projektarbeiten, einer umfangreichen Dokumentation auf einer Internetplattform und einem Rückblick auf die vergangenen, ereignisreichen Tage wurde die Jugendbegegnung beendet.

Der Kontakt zwischen den beiden Schulen soll weiter ausgebaut werden und so sind neue gemeinsame Projekte bereits in Planung.

Tschechien2016

Verbrachten eine erlebnisreiche Woche im tschechischen Orlova: Die Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftsgymnasiums waren begeistert von der Gastfreundschaft der Partnerschule

Azubis machen sich fit für internationales Umfeld

Erstellt am Mittwoch, 06. Juli 2016

Die Zusatzqualifikationen Asienkaufmann/-frau und Europakaufmann/-frau unterstützen die heimische Wirtschaft.

Siegen. In einer kleinen Feierstunde erhielten die Absolventen der Zusatzqualifikation Europakaufmann/-frau und Asienkaufmann/-frau am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung ihre Zertifikate. „Das ist eine gute Investition in die Zukunft, diese Ausbildung wird in NRW lediglich an drei Schulen angeboten“, hob Schulleiter Karl-Heinz Bremer in seiner Ansprache hervor.

Zwei Jahre drückten die Auszubildenden parallel zur Berufsausbildung die Schulbank und erwarben gezielte Sprachkenntnisse, exportbezogenes Fachwissen und Landeskunde. Vanessa Koll, Prüfungsbeste Europakauffrau, findet: „Fremdsprachen sind unheimlich wichtig, mein Ausbildungsbetrieb ist international tätig.“ Seit 2009 bietet das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung in Abstimmung mit der IHK die Zusatzqualifikation „Europakaufmann/-frau“ an, die sich mittlerweile fest etabliert hat. In diesem Jahr erhielt der zweite Jahrgang des noch jungen Bildungsgangs „Asienkaufmann/-frau – Schwerpunkt China“ seine Zertifikate. Für Kevin Bormann eine hilfreiche Ergänzung: „Bei einer Betriebsbesichtigung in meinem Ausbildungsbetrieb konnte ich mit den chinesischen Kunden sprechen. Das kam gut an.“ Die Zusatzqualifikationen sind für zahlreiche Unternehmen in der Region von großem Nutzen. Viele heimische Unternehmen haben Produktionsstätten oder Handelspartner im europäischen oder chinesischen Markt. Mit diesen in Siegen entwickelten Zusatzangeboten hat sich auch das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung, seit 2011 als Europaschule ausgezeichnet, ein Alleinstellungsmerkmal erarbeitet. Die Zusatzausbildungen richten sich an kaufmännische Auszubildende im Bereich der IHK Siegen. Anmeldeformulare für beide Zusatzqualifikationen sind unter www.berufskolleg-wirtschaft.de erhältlich.

 

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Bildzeile: Schulleiter Karl-Heinz Bremer (l.) und Patrick Helle (r.), der Koordinator der Europaschule, gratulierten den Prüfungsbesten Vanessa Koll und Kevin Bormann (v. l.). Foto: Berufskolleg.

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Fußball ist wie eine Frikadelle –Man weiß nie, was drin ist.

Erstellt am Dienstag, 05. Juli 2016

Siegen. Dass der Fußballer Martin Driller mal bei Borussia Dortmund gespielt hat, wissen nur noch eingefleischte Fußballfans. Sein Spruch mit der Frikadelle aber wird bleiben, wie so viele Anekdoten und sprachliche Hinterlassenschaften von der schönsten Nebensache der Welt.

Mit einer Lesung rund um das Thema Fußball unterhielten die Lehrer Jochen Schnitzler und Dr. Thomas Kleber die vollbesetzte Aula, die kurzerhand in BKWV-Arena umgewandelt wurde. Als Stadionsprecher nahmen Sie das Publikum mit auf eine Zeitreise durch die deutsche Fußballgeschichte und streiften von Fußball und Religion, Fußball und Geld oder Fußball und Frauen alle relevanten Bereiche des deutschen Volkssports.

An die Tradition des Aktuellen Sportstudios anknüpfend, fand am Schluss noch ein Torwandschießen eines Amateurschülers gegen den Profilehrer Schnitzler statt, bei dem Schnitzler knapp 1:1 verlor.

Für die Kollegen und Schüler waren es kurzweilige zwei Stunden in der letzten Woche vor den Ferien und um mit Horst Hrubesch, einem der Besten seiner Zeit, zu schließen: „Ich sage nur ein Wort. Vielen Dank.“

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Die Stadionsprecher Dr. Thomas Kleber und Jochen Schnitzler führten, ausgerüstet mit Fanutensilien und Devotionalien, mit einer Lesung durch die Fußballgeschichte. Foto: Berufskolleg.

Schülerfirma "WannaBuy" wird fünf Jahre jung

Erstellt am Freitag, 13. Mai 2016

Westfalenpost vom 12.05.2016

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