Nachrichten der Schule

Päckchen packen für die Siegener Tafel

Erstellt am Montag, 19. Dezember 2016

Projekt „Helfende Hände“ am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung unterstützt die Siegener Tafel mit Weihnachtspaketen für Bedürftige.

Siegen. 306 Weihnachtspakete haben die Schüler gefüllt und dabei über 200 Meter Geschenkpapier, Unmengen Klebestifte und Deko verbraucht.

Neben den Paketen konnten die Mitarbeiter der Tafel 14 große Kisten mit Kuscheltieren, Spielen und Kleidung in die Transporter einladen.

Bereits zum zehnten Mal hatte sich die Schule einem Spendenaufruf für die Siegener Tafel angeschlossen, die vielen bedürftigen Familien mit Kindern im Siegener Stadtgebiet ein paar Tage vor Heiligabend eine ganz besondere Bescherung bereiten möchte. Und so füllten sich bereits frühmorgens die Schultische mit Süßigkeiten, Lebensmitteln, Kinderspielzeug oder Büchern, die Schüler, Lehrer und Verwaltungsmitarbeiter mitgebracht hatten. Bis zum Mittag hatten die teilnehmenden Klassen Pakete geschnürt, dekoriert und mit Weihnachtswünschen versehen. Das Berufskolleg hatte bei der SpardaSpenden-Wahl vor zwei Jahren den dritten Platz erreicht. Mit einem Teil des Gewinns und Geldspenden aus dem Kollegium konnten für 2.000 Euro zusätzliche Pakete gefüllt werden.

Was vor zehn Jahren als Idee einer Schulklasse mit 30 Paketen begann, hat sich am Berufskolleg als fester Bestandteil in der Vorweihnachtszeit entwickelt. „Wir wollen hier vor Ort, in der Region, Verantwortung für andere übernehmen und helfen. Bei der Aktion für die Siegener Tafel kann man mit relativ kleinem Aufwand viel erreichen. "Für die Schüler ist es auch ein schönes Erlebnis.“, erklärte Lehrerin Gerti Gleim, eine der Initiatoren am Berufskolleg.

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Bildzeile: Kopierkartons wurden gefüllt und in schmucke Weihnachtspakete für die Siegener Tafel verwandelt. Foto: Berufskolleg.

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Bildzeile: Mit einer Menschenkette wurden die vielen Pakete zu den Transportern der Siegener Tafel gebracht. Anne Schäfer, 1. Vorsitzende der Tafel packt kräftig mit an.(2. V.l.)  Foto: Berufskolleg.

Europa und der Blick über den Tellerrand

Erstellt am Donnerstag, 08. Dezember 2016

Das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung wurde für die nächsten fünf Jahre als Europaschule rezertifiziert.

Siegen. "Europaschulen sind Brückenbauer. Sie ermöglichen den Schülerinnen und Schülern interkulturelle Erfahrungen, die sie offen und neugierig für Gleichaltrige in den Nachbarländern machen", beschreibt Schulministerin Sylvia Löhrmann den Grundgedanken einer Europaschule. 2011 wurden die Auflagen des Schulministeriums zum ersten Mal erreicht, nun fand nach fünf Jahren eine Überprüfung statt, ob die Kriterien noch eingehalten werden und vor allem eine Weiterentwicklung des Europaprofils stattfand. Das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung in Siegen hat sich weiterentwickelt und darf sich als einzige Schule im Kreis Siegen-Wittgenstein weiterhin „Europaschule in NRW“ nennen.

Das Berufskolleg unterhält mittlerweile Partnerschaften zu Einrichtungen in acht europäischen Ländern, hinzukommt eine Partnerschule in Ghana. „Auslandspraktika und der Austausch sind eine hervorragende Möglichkeit für junge Menschen, internationale Kompetenzen zu erwerben, andere Kulturen und Sprachen kennenzulernen. Sie sind ein zentrales Element unserer Arbeit als Europaschule“, erklärte Patrick Helle, der Koordinator der Europaschule. Für die kommenden zwei Jahre fördert die Europäische Union mit fast 85.000,- Euro 60 Stipendien für Betriebspraktika im Ausland. „Die 60 Stipendien kommen Auszubildenden und Berufsfachschülern zugute, die im Rahmen ihrer Ausbildung ein Betriebspraktikum über 3 – 4 Wochen im Ausland machen möchten“, so Helle.

Der bilinguale Unterricht konnte mit Fächern wie z.B. „International Economics“ auf das Wirtschaftsgymnasium und die Fachoberschule ausgeweitet werden. Aber auch in anderen Bildungsgängen ist das Thema Europa präsent. Die Schüler der Höheren Handelsschule haben dafür ein eigenes Fach „Europa“ im Stundenplan und auch die Verwaltungsfachangestellten beschäftigen sich im Unterricht mit „Interkultureller Kommunikation“.

Die in enger Abstimmung mit der IHK Siegen entwickelten Zusatzqualifikationen „Asienkaufmann/-frau“ und „Europakaufmann/-frau“ haben sich seit einigen Jahren am Berufskolleg und der Region fest etabliert und werden mittlerweile an anderen Berufskollegs kopiert.

„Wir möchten dabei helfen, die junge Schülergeneration angemessen auf zukünftige Aufgaben einer globalisierten Welt vorzubereiten. Eine besondere Aufgabe des Berufskollegs liegt dabei auch in der Integration junger Flüchtlinge aus anderen Kulturkreisen, die das Berufskolleg in großer Zahl besuchen“, so Patrick Helle.

 

Cambridge University kennt die ganze Welt

Erstellt am Dienstag, 04. Oktober 2016

Auszubildende investierten in sprachliches Portfolio

Siegen. Die Welt um uns herum wird immer internationaler. Anglizismen durchziehen unsere Alltagstagsprache, sei es beim Kauf eines Tickets oder beim Kaffee „to go“. Nicht nur im privaten, besonders auch im beruflichen Bereich sind Fremdsprachenkenntnisse von großer Bedeutung.

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Die Schüler und Schülerinnen des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung besuchten neben dem normalen Unterricht einen Vorbereitungskurs unter der Leitung von Kristina Wilmes und erhielten nach bestandener Prüfung das Business English Certificate der berühmten Universität Cambridge. Für Bardo Nussbickel, der dieses Sprachmodul vor 10 Jahren am Berufskolleg etablierte, eine Aufwertung des sprachlichen Portfolios: „Dieses Zertifikat können Sie weltweit anwenden, es ist in der ganzen Welt renommiert.“

Für die Wirtschaftsgymnasiastin Julia Kolagina eine lohnenswerte Anstrengung: „Ich wollte das Zertifikat für meine Zukunft haben, Cambridge ist international sehr bekannt.“ Auch für Vivien Jost waren die zusätzlichen Stunden sinnvoll investiert. Als angehende Industriekauffrau in einem exportorientierten Unternehmen sind gute Englischkenntnisse hilfreich.

In der Prüfung wurden die vier Sprachfertigkeiten Lese- und Hörverstehen sowie Schreib- und Sprechfertigkeit geprüft. Die Sprechfertigkeit mussten die Teilnehmer in einem mündlichen Prüfungsgespräch mit native speaker beweisen. Jeweils zwei Prüfer unterhielten sich hierbei mit jeweils zwei Kandidaten über verschiedene persönliche, berufliche sowie betriebswirtschaftliche Themengebiete.

 

 

Investierten unter Anleitung von Kristina Wilmes (1. v. l.) ihre Freizeit in die sprachliche Weiterbildung und wurden mit einem Spachzertifikat aus Cambridge belohnt.  

Foto: Berufskolleg.


Rechte und Pflichten in der Ausbildung: DGB-Berufsschultour machte Station am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung

Erstellt am Montag, 26. September 2016

Siegen. Gute Noten für ihre Diskussionsfreudigkeit bescheinigten Jasmin Delfino, Gewerkschaftssekretärin der IG Metall und DGB-Jugendbildungsreferentin Mina Schellschläger den Schülerinnen und Schülern des Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung.

Im Rahmen der bundesweiten Berufsschultour der DGB-Jugend machten die Gewerkschaftsvertreter Station am Fischbacherberg und hatten für die Auftaktveranstaltung mit dem heimischen Bundestagabgeordneten Willi Brase prominenten Besuch mitgebracht, der von Schulleiter Karl-Heinz Bremer herzlich begrüßt wurde.

In seinem Impulsreferat machte der SPD-Politiker deutlich, dass die Novellierung des Berufsbildungsgesetzes momentan politisch schwer durchzusetzen sei und bekräftigte gleichzeitig seine Forderungen nach einer Steigerung der Ausbildungsqualität, einer noch besseren Verzahnung von Betrieb und Schule sowie einer Stärkung des Ehrenamts im Prüfungsbereich.

Dass es Redebedarf beim Thema Ausbildung gibt, machten die Schüler bei der anschließenden Aussprache deutlich. Fragen zu Überstunden, zur Übernahme nach der Ausbildung oder zur existenzsichernden Azubi-Vergütung: Geduldig stand Willi Brase Rede und Antwort und versprach, die Anregungen der Siegener Schüler mit nach Berlin zu nehmen.

DGB

Fragen zum Thema Ausbildung: Bundestagsabgeordneter Willi Brase (SPD) stand den Berufsschülern am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung in Siegen Rede und Antwort.

Sieben Schulen in Siegen-Wittgenstein mit dem Berufswahl-SIEGEL ausgezeichnet

Erstellt am Montag, 18. Juli 2016

Wirtschaftsjunioren Südwestfalen bescheinigen erneut herausragende Berufsorientierung

Siegen/Kreuztal/Hilchenbach/Olpe/Kirchhundem, 12. Juli 2016. Die Wirtschaftsjunioren Südwestfalen e.V. haben seit letztem Winter sieben Schulen aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein mit dem Berufswahl-SIEGEL ausgezeichnet: Die Ernst-Moritz-Arndt-Realschule Kreuztal erhielt das SIEGEL kürzlich zum ersten Mal. Die übrigen sechs Schulen überzeugten die Jury im Rahmen des Rezertifizierungsprozesses und wurden damit bereits zum zweiten Mal geehrt: die LWL Förderschule Hören und Kommunikation Olpe, die Gemeinschaftshauptschule Kirchhundem, die Olper Ganztagshauptschule Hakemicke, die Carl-Kraemer-Realschule Hilchenbach, die Max von der Grün-Förderschule Olpe sowie das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung des Kreises Siegen-Wittgenstein für seinen Bildungsgang der zweijährigen Höheren Handelsschule, Siegen.

Aktuell verfügen damit 11 Schulen in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe über dieses Zertifikat, das drei Jahre Gültigkeit hat. Zwar konnten sich seit 2012 insgesamt sogar 19 Schulen über diese Auszeichnung freuen. Aufgrund von Schulschließungen und der nach drei Jahren notwendigen Rezertifizierung hat sich die Zahl der derzeit bestehenden SIEGEL-Schulen jedoch reduziert.

„Mit dem Berufswahl-SIEGEL haben wir auch diesmal wieder Schulen ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise um Ideen und Qualität rund um die Berufsorientierung bemühen. Davon profitieren nicht nur die jeweiligen Schülerinnen und Schüler, sondern auch die Qualitätsentwicklung an den Schulen in Sachen Berufswahlvorbereitung im Allgemeinen“, betonte Timm Bendinger, Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren Südwestfalen, bei der Übergabe des SIEGEL-Zertifikates.

„In den weiterführenden Schulen in unserer Region sind viele gute Ansätze in Sachen Berufswahlorientierung vorhanden. Das haben die aktuellen Bewerbungen wieder einmal deutlich gezeigt. Diese Ansätze gilt es, in Zukunft strukturiert auszubauen und nachhaltig weiterzuentwickeln. Das ist im Kern auch das eigentliche Ziel des Berufswahl-SIEGELs. Das SIEGEL soll deshalb für die Schulen auch eine Motivation sein, sich weiterhin auf diesem wichtigen Feld zu betätigen und mit den Erkenntnissen des jetzt abgeschlossenen Verfahrens das bereits Vorhandene zu verbessern und den erfolgreichen Weg engagiert weiterzugehen. Die Wirtschaftsjunioren Südwestfalen als Träger des Berufswahl-SIEGELs in unserer Region, aber auch als Organisation junger Unternehmer/innen und Führungskräfte, werden sie dabei auch in Zukunft gerne unterstützen“, ergänzte Projektleiterin Gesine Westhäuser.

Das Bewerbungsverfahren ist zweistufig: Zunächst wertet eine neutrale Jury, in der u. a. erfahrene Pädagogen, Vertreter der Kreishandwerkerschaft, der Agentur für Arbeit und des DGB sowie aus Unternehmen und Arbeitgeberverbänden mitwirken, die schriftlichen Bewerbungen aus. Bei einem positiven Gesamteindruck besucht die Jury im nächsten Schritt die Schule im Rahmen eines halbtägigen Audits und gewinnt vor Ort praktische Einblicke in die Umsetzung der Berufswahlorientierung.

Allen SIEGEL-Schulen gemeinsam ist ein vielseitiges, ideenreiches Angebot an berufsorientierenden Projekten und Veranstaltungen, die in der Summe ein durchgehendes, schlüssiges Konzept ab Klasse 5 darstellen. Ebenso ist eine bunte Mischung von Partnerunternehmen im Rahmen von Kursen und Projekten präsent und macht Berufe erfahrbar. Ein paar Schlaglichter auf das, was die Jury an den im Juli ausgezeichneten Schulen an herausgehobenem Engagement wahrgenommen hat:

Die Schüler der Ernst-Moritz-Arndt-Realschule Kreuztal probieren in der Klasse 7 im „Aus- und Weiterbildungszentrum Bau“ verschiedene Handwerke aus und lernen im weiteren Verlauf durch die Kooperationsunternehmen technische Berufsbilder praktisch kennen. Innovativ ist ebenso das neuste Projekt „Firmengründung“, dem sich die Jugendlichen der Klasse 9 gemeinsam mit einem Jungunternehmer widmen.

Die Max von der Grün-Förderschule Olpe hat die Bandbreite an Kooperationsbetrieben erweitert und die Betreuung der Schüler im Bereich der Ergotherapie am Arbeitsplatz intensiviert. Die Einführung von StArk (StArk = Strukturierte Arbeitskisten) fördert zudem durch einfache Montagetätigkeiten die motorischen Fähigkeiten der Kinder.

Die Schüler der Carl-Kraemer-Realschule Hilchenbach profitieren von dem neuen Projekt „Brücken bauen“ mit dem Seniorenheim Helberhausen und dem Ausbau der Elternarbeit in Klasse 9. Für mehr Systematik und Verbindlichkeit sorgen außerdem das neue einheitliche Curriculum im Bereich Berufswahlvorbereitung sowie neue Evaluationsbögen für Maßnahmen.

Die Höhere Handelsschule des Berufskollegs erweiterte ihr Angebot um ein Auslandspraktikum, ein Bewerbungsprojekt mit der Wirtschaftsfachschule sowie um persönlichkeitsbildende Elemente während der Studienfahrt.

Im Herbst 2016 beginnt eine neue Bewerbungsrunde für das Berufswahl-SIEGEL, an der alle weiterführenden Schulen in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe teilnehmen können. Außerdem startet nach den Sommerferien die Rezertifizierungsphase für die Schulen, die in 2014 das SIEGEL erhalten haben.

 

Wirtschaftsjunioren Südwestfalen e.V.
Spandauer Straße 25
57072 Siegen
Telefon (02 71) 23 04 30
Telefax (02 71) 2 31 69 48
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