Nachrichten der Schule

Mit SAP digitales Konzept ergänzt

Erstellt am Donnerstag, 30. April 2020

Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung bindet SAP-Module in Unterricht ein

Siegen. Als eine der ersten Schulen des Regierungsbezirks Arnsberg bietet das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung SAP4school an und erweitert damit das digitale Lehrangebot. In verschiedenen Modulen werden die Schülerinnen und Schüler an SAP herangeführt. Für Timo Otto ein guter Rundumblick. Der angehende Industriekaufmann arbeitet bei einer heimischen Brauerei und nutzt SAP auch im Ausbildungsbetrieb. „Bei uns arbeiten alle Abteilungen damit.“

Die behandelten Module decken das Anlegen der Kunden, die Bearbeitung eingehender Anfragen und Bestellungen im Vertrieb mit den dazugehörigen Buchungen ab. Weitere Module befassen sich mit der Beschaffung von Rohstoffen und Materialien bis hin zu Personalplanungen. Die gesamte Wertschöpfungskette moderner Unternehmen kann so praxisnah dargestellt werden. Für Fachlehrerin Gabriela Zenker eine sinnvolle Ergänzung des Lehrangebots: „Mit SAP  können wir theoretische Schulthemen in einen praxisnahen Kontext bringen.“

Für die Module A1 (Kennenlernen des Unternehmens), A2 (Stammdatenpflege und -neuanlage) sowie A4 (Vertrieb) erhielten die angehenden Industriekaufleute ein Zertifikat.

SAP

Die Grundlagenmodule sind geschafft. Fachlehrerin Gabriela Zenker überreichte die Zertifikate an die angehenden Industriekaufleute. Das Foto entstand vor den Corona-Beschränkungen. Foto: Berufskolleg.

Ins spanische Berufsleben reingeschnuppert

Erstellt am Donnerstag, 30. April 2020

Schülerinnen und Schüler absolvierten vierwöchiges Betriebspraktikum in Valencia

Siegen. Eine Gruppe von 15 Schülerinnen und Schülern des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung Siegen absolvierte ein Betriebspraktikum im Rahmen des Förderprogramms Erasmus plus der EU in Valencia.

Die Teilnehmer arbeiteten vier Wochen lang in verschiedenen Unternehmen in der spanischen Stadt. Im Rahmen ihres Praktikums erweiterten sie ihre in der Ausbildung erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten im kaufmännischen sowie im fremdsprachlichen Bereich.

Im Zusammenleben mit den spanischen Arbeitskollegen und in ihren jeweiligen Gastfamilien erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in das spanische Alltagsleben. „Gegessen wird dort ziemlich spät“, erinnerte sich eine Schülerin. Ein Abendessen im Kreis der Familie gegen 22 Uhr ist in Spanien normal, für Deutsche ungewohnt. Jasmin Kühnle hat ihr Praktikum in einer Reitschule verbracht. Neben der Arbeit mit den Pferden konnte sie in Gesprächen mit den Arbeitskollegen ihre Spanischkenntnisse nutzen: „Mit den Mitarbeitern musste ich Spanisch sprechen. Ich konnte die Kollegen aber gut verstehen.“ Für Sven Klinkert, Betreuer der Praktikanten, ist das Praktikum eine wichtige Erfahrung: „Neben der Verbesserung der sprachlichen Fertigkeiten steht auch die Persönlichkeitsentwicklung im Vordergrund.“

Patrick Helle, der Koordinator der Europaschule, und der Betreuer Sven Klinkert  händigten den Schülerinnen und Schülern für die Teilnahme am Auslandspraktikum den Europass Mobilität aus. Dies ist ein in der ganzen EU gültiges Zertifikat, welches die Arbeitserfahrungen im Ausland dokumentiert. „Die Schüler können ihre erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen nachvollziehbar dokumentieren, Personalverantwortliche in Unternehmen können sich ein genaues Bild von den im Ausland erworbenen Fähigkeiten machen und deren Qualität besser einschätzen.", so Helle. Auch beim Einsatz des Dokuments bei Bewerbungen sei ein aussagekräftiger Europass von Vorteil - sowohl für die Bewerber als auch für potenzielle Arbeitgeber. Wer von unseren Schülerinnen und Schülern Interesse an einem Auslandspraktikum hat meldet sich bitte bei Herrn Helle oder bei Herrn Klinkert.

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Bildzeile: Ein Betriebspraktikum in Valencia  über das Erasmus plus - Programm erweiterte den Horizont. Die Schülerinnen und Schüler mit dem Koordinator der Europaschule Patrick Helle (Mitte rechts) und dem Betreuer Sven Klinkert (Mitte links). Das Foto ist in der Zeit vor den Coronabeschränkungen entstanden. Foto: Berufskolleg.

In 15 Minuten zum Traumberuf

Erstellt am Donnerstag, 05. März 2020

Speed-Dating zwischen Ausbildungsbetrieben und Bewerbern am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung

Siegen. Für Asif Mahmood hat es sich gelohnt. Als er vor zwei Jahren als Schüler des höheren Handels am Speed-Dating teilnahm, hat er überzeugt. Nach einem zweiwöchigen Praktikum bekam er einen Ausbildungsvertrag bei der Leopold Schäfer GmbH zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung und ist nun als Unternehmensbotschafter dabei.

Für Betriebe wird es immer schwieriger geeignete Auszubildende zu finden. Zeit, um neue Wege zu gehen. Zum dritten Mal bot das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung, unter Mitwirkung der Bundesagentur für Arbeit, Betrieben und potentiellen Bewerbern eine ungewöhnliche Plattform, um sich kennenzulernen. Per Speed-Dating konnten sich Betriebe und Schüler schnell und unbürokratisch ohne aufwändiges Auswahlverfahren näherkommen: In 15-minütigen Gesprächen einen ersten wichtigen Eindruck gewinnen, ob das Gegenüber passt und gegebenenfalls den Start für eine gemeinsame berufliche Zukunft legen.

Das Azubi-Speed-Dating bietet Unternehmen die Chance, die Potenzialträger der Ausbildung für das  kommende Ausbildungsjahr kennenzulernen und für ihr Unternehmen zu gewinnen. Gleichzeitig können sich Bewerber frühzeitig ihren Ausbildungs- oder Praktikumsplatz sichern.

Jens Pukropski, Personalleiter bei Steuber Elektrotechnik, weiß, dass es im gewerblichen-technischen Bereich nicht so viele Bewerbungen gibt. Über das Speed-Dating hat er letztes Jahr drei Auszubildende gefunden.

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Bildzeile: Nur wenige Minuten hatten Bewerber und Ausbildungsbetrieb, um sich kennenzulernen. Beim Speed-Dating steht der Mensch im Vordergrund, nicht so sehr die Noten. Foto: Berufskolleg.

Fachschulexamen

Erstellt am Mittwoch, 19. Februar 2020

Siegen. Erleichtert und sichtlich stolz nahmen 19 staatlich geprüfte Betriebswirte und staatlich geprüfte Betriebswirtinnen nach 3,5 Jahren schulischer Weiterbildung ihre Zeugnisse entgegen. Für die Absolventen/innen der Fachschule für Wirtschaft geht damit eine entbehrungsreiche Zeit zu Ende. Drei Abende in der Woche besuchten sie nach der Arbeit den Unterricht am Berufskolleg. Der erreichte Abschluss ist einer der höchsten nichtakademischen Abschlüsse, den man in Deutschland erreichen kann. Wir gratulieren herzlich zur erbrachten Leistung.

Folgende Absolventen/innen schlossen den Bildungsgang erfolgreich ab:

Stephanie Becker (Friedewald), Fabian Brandenburger, Manuel Buchner (beide Siegen), Joachim Diehl (Wilnsdorf), Selina Diehl (Netphen), Christopher Diekert (Neunkirchen), Konstantin Dubrovskij (Kreuztal), Maren Hähner (Siegen), Jan Hoffmann (Netphen), Nicole Müller (Olpe), Joanna Naumann (Bad Marienberg), Christian Reinschmidt (Siegen), Philipp Schäfer (Kreuztal), Swetlana Schneider (Siegen), Christian Schnell (Freudenberg), Julia Schulz (Siegen), Robin Seefeldt (Wenden), Julia Tabea Spies (Raumland), Sebastian Strohmann (Siegen).

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Bildzeile: Endlich wieder Freizeit. Die Absolventen der Fachschule für Wirtschaft erhielten nach dreieinhalb Jahren Weiterbildung ihre Abschlusszeugnisse. Foto: Berufskolleg.

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Dr. Axel Besser (l./Bildungsgangleiter) und Theodor Hirsch (r./Abteilungsleiter) freuen sich mit Nicole Müller, die mit einem Einser-Examen als Jahrgangsbeste abschloss. Foto: Berufskolleg.

 

Sturmwarnung für Montag, 10.02.2020

Erstellt am Sonntag, 09. Februar 2020

WICHTIG: Aktuelle Information zur Wetterlage

Sehr geehrte volljährige Schülerinnen und Schüler,
Sehr geehrte Eltern/Erziehungsberechtigte,

wie Sie aus den Medien entnehmen können, ist ein Sturmtief angesagt. Sie können nach eigenem Ermessen entscheiden, ob der Schulweg zumutbar und sicher ist und ob Sie am Montag, 10.02.2020, zur Schule gehen bzw. ob Sie Ihr Kind an diesem Tag zur Schule schicken möchten. Die eigene Sicherheit ist vorrangig.

Freundliche Grüße

Bardo Nußbickel

Schulleiter

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