Lehren und Lernen in einer digitalisierten Welt

Erstellt am Mittwoch, 20. Dezember 2017

Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung führte pädagogischen Tag zur stärkeren Einbettung digitaler Medien in den Unterricht durch.

Siegen. Mit der Klasse einen Ausflug nach Athen zur Akropolis oder hautnah eine Fließbandfertigung in der Automobilindustrie erleben? Dank Virtual Reality kein Problem. Die Diskussion über digitale Medien steht zwischen Verklärung und Aufklärung. Die Digitalisierung hat unseren Alltag und die Arbeitswelt längst erreicht und nachhaltig verändert und wird auch den Unterricht immer stärker beeinflussen. Die 130 Lehrer des Berufskollegs drückten die Schulbank und informierten sich in mehreren Workshops über die Möglichkeiten und Zukunftsfähigkeit digitaler Medien.

Mit einem Vortrag zu Entwicklungen und Veränderungen durch digitale Lernszenarien leitete Björn Badura von der FOM den pädagogischen Tag am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung ein.  „Die Kids spielen nicht nur auf dem Handy oder im Internet, sie schauen auch Lernvideos und Tutorials“, so seine Erkenntnis. Web based trainings, Virtual Reality oder Deeper Learning werden in Zukunft Lernprozesse unterstützen und genau dies stellt neue Anforderungen an die Lehrkräfte von heute. Für den pädagogischen Tag konnten Dozenten der FOM gewonnen werden. In verschiedenen Workshops zeigten sie Auswirkungen auf die Ausbildung an Berufskollegs und Hochschulen, die Einbettung interaktiver Schulbücher, Möglichkeiten virtuell den Unterricht anzureichern oder rechtliche Grenzen digitaler Medien.

Pdagogischer Tag2017

Virtual Reality – mit dem Handy andere Orte oder Zeiten besuchen. Digitale Medien können Lernprozesse sinnvoll beeinflussen. Foto: Berufskolleg.

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