Schicksale im Dritten Reich in den Mittelpunkt gerückt

Erstellt am Montag, 08. Dezember 2014

Ausstellung der Hans-Böckler-Stiftung zu Gewerkschaftern in Konzentrationslagern  am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung zu Gast.

Siegen. „Seid wachsam, dass über Deutschland nie wieder die Nacht hereinbricht.“ Die Wanderausstellung „Gewerkschafter in Konzentrationslagern 1933 bis 1945“ war bis zum 10. November in der Aula des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung zu sehen. Unter diesem Titel gedachte sie jener Gewerkschafter, die Widerstand gegen die Nazis leisteten, zwischen 1933 und 1945 in Konzentrationslager kamen und für ihre Überzeugung gefoltert und ermordet wurden. Die Ausstellung stellte die Schicksale von 16 Gewerkschaftsmitgliedern in den Mittelpunkt, die das Schicksal einer KZ-Haft erdulden mussten und zum Teil nicht überlebten. Die Ausstellung war ein Projekt des Otto-Suhr-Instituts und der Hans-Böckler-Stiftung, die als Wanderausstellung durch den DGB Südwestfalen an verschiedenen Schulen zugänglich gemacht wurde.

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Die Wanderausstellung „Gewerkschafter in Konzentrationslagern 1933 bis 1945“ war für einige Wochen am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung zu Gast. Foto: Berufskolleg.

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