Asienkauffrau/Asienkaufmann – Schwerpunkt China

Ab Schuljahr 2013/14 bietet das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung Siegen als erste Schule in Nordrhein-Westfalen die Zusatzqualifikation „ Asienkauffrau/Asienkaufmann – Schwerpunkt China“ an. Hiermit wird der wachsenden Bedeutung Asiens, insbesondere Chinas auf dem Weltmarkt Rechnung getragen. Die zunehmenden Geschäftsbeziehungen deutscher Unternehmen mit asiatischen Firmen verlangen vermehrt Fachkräfte, die Einblicke in die Besonderheiten des Außenhandels mit Asien haben und über grundlegende Kenntnisse der chinesischen Sprache und Kultur verfügen. Im regionalen Kontext macht sich dies auch in der Siegerländer Wirtschaft deutlich bemerkbar, wo eine Vielzahl an Unternehmen Geschäftsbeziehungen mit asiatischen und vor allem chinesischen Unternehmen unterhalten.

Unterrichtsbeginn für das Schuljahr 2019/2020: Dienstag den 24. September 2019 um 17:15 Uhr in Raum D 403. 

Ziele des Bildungsgangs

Die Zusatzausbildung „Asienkauffrau/Asienkaufmann – Schwerpunkt China“ ist ein Angebot für Schülerinnen und Schüler, die sich in einem Berufsausbildungsverhältnis befinden.

Die Schülerinnen und Schüler werden insbesondere mit den Themen und Aufgaben des Außenhandels mit Asien, schwerpunktmäßig China, vertraut gemacht. Sie erwerben grundlegende Kenntnisse in Chinesisch und lernen kulturelle Besonderheiten Chinas kennen. Sie intensivieren ihre berufsbezogenen Sprachkenntnisse in Englisch.

Grundsätzlich ist die Ausbildung zur Asienkauffrau/zum Asienkaufmann bildungsgangübergreifend. Sie empfiehlt sich besonders für Schülerinnen und Schüler, die in einem Ausbildungsverhältnis zur Industriekauffrau / zum Industriekaufmann sind. Aber auch angehende kaufmännische Auszubildende aus den Bereichen Spedition, Banken, Groß- und Außenhandel, Bürokommunikation, Automobilkaufmann, etc. mit entsprechenden fremdsprachlichen Vorkenntnissen können sich für die Zusatzausbildung anmelden.

Die Ausstellung des schulischen Zeugnisses über die Qualifizierung zur Asienkauffrau / zum Asienkaufmann erfolgt auf folgender Grundlage:

  • Erfolgreich abgelegte IHK-Prüfung „Zusatzqualifikation Außenhandel für kaufmännische Auszubildende - Schwerpunkt China".
  • Erwerb eines international anerkannten Sprachenzertifikats in Chinesisch durch ein Konfuzius-Institut.
  • Erfolgreich abgelegte IHK-Prüfung „Zusatzqualifikation Englisch für kaufmännische Auszubildende“.

 

Vorteile

Für Auszubildende

  • Frühzeitiger Erwerb spezieller Kenntnisse zu Außenhandelsthemen mit Asien
  • Erlernen einer Weltsprache (Chinesisch) und Stärkung der interkulturellen Kompetenz
  • Verbesserung der Arbeitsmöglichkeiten auf dem internationalen Arbeitsmarkt

 

Für Ausbildungsbetriebe

Der Bildungsgang bereitet Auszubildende gezielt auf die Herausforderungen des Imports und Exports zwischen deutschen und asiatischen Unternehmen vor

 

Aufnahmebedingungen

Ausbildungsverhältnis nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) 
und

mindestens Fachoberschulreife
sowie

gute Englischkenntnisse

Das zu erwerbende Sprachzertifikat Englisch entspricht der Kompetenzstufe B2 des „Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) für Sprachen: Lernen, Lehren, Bewerten“. Die Bewerber sollten nach Möglichkeit eine Niveaustufe von B1 erreicht haben. Zur realistischen Selbsteinschätzung wird dringend empfohlen, einen GER-Einstufungstest für Englisch zu machen (kostenlos etwa bei http://sprachtest.cornelsen.de).

Unterrichtsfächer

Außenhandel (Unterstufe)

  • Grundlagen des Außenhandels mit Asien – Schwerpunkt China
  • Internationales Marketing
  • Transportwesen
  • Rechtliche Rahmenbedingungen im Außenhandel
  • Außenhandelskalkulation
  • Außenhandelsrisiken und deren Absicherung
  • Außenhandelsfinanzierung

Chinesische Sprache und Kultur

  • Grundlagen der chinesischen Sprache
  • Einblicke in Besonderheiten der chinesischen Kultur

Englisch

  • Schulung mündlicher und schriftlicher Kommunikationsanlässe relevanter Außenhandelsthemen
  • Betrieblichen Anforderungen und Geschäftsprozessen entsprechend werden Gespräche und Schriftstücke wie Geschäftsbriefe, Vermerke oder Mitteilungen in der Fremdsprache wahlweise aufgrund deutscher oder fremdsprachlicher Vorgaben formuliert.

Kosten

Es fallen Kosten für Literatur und Prüfungen in Höhe von etwa 300 Euro an.

Organisation

Die Zusatzausbildung zur Asienkauffrau / zum Asienkaufmann erfolgt an zwei Abenden in der Woche (mögliche Wochentage Montag bis Mittwoch). Unterrichtszeiten: voraussichtlich 17:15 - 20:30 Uhr.

Die Zusatzausbildung erstreckt sich über zwei Jahre. Im ersten Ausbildungsjahr findet der Unterricht an zwei Abenden statt, im zweiten Ausbildungsjahr an einem Abend.

Empfohlen wird ein mindestens dreiwöchiges Praktikum in einem asiatischen Land, dies ist aber keine Bedingung.

ZDF-Beitrag heute - in deutschland vom 30.10.2014 14:00 Uhr
Zusatzausbildung zum Asienkaufmann

Ansprechpersonen:

Patrick Helle (Abteilungsleiter)

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Anmeldung

Ab sofort bis ca. 2 Wochen nach den Sommerferien.

Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung
Am Stadtwald 27
57072 Siegen
Fon 0271 23668-0
Fax 0271 23668-200

www.berufskolleg-wirtschaft.de

Anmeldeformular als Download im Internet oder schriftlich mit ausreichend frankiertem Rückumschlag anfordern.

Der Flyer Asienkauffrau / Asienkaufmann zum runter laden

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