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Markus Stricker, Wirtschaftsgymnasium

Geschäftmarkus strickerkelinsführer der msp druck und medien gmbh und der onskreen GmbH.

Nach dem Abschluss der zehnten Klasse und dem bevorstehenden Eintritt in die Oberstufe auf einem Gymnasium in Rheinland-Pfalz, stellte sich für mich die Frage nach der Wahl der Leistungsfächer. Eine sinnvolle Kombination von drei Fächern, unter Berücksichtigung einer möglichst praxisorientierten Annäherung an einen späteren betriebswirtschaftlichen Studiengang, schien nicht möglich.

Vielversprechend war da das Wirtschaftsgymnasium, dessen Unterrichtskonzept mich sofort ansprach. Nach einem persönlichen Gespräch vor Ort stand für mich die Entscheidung fest. Für die verbleibenden drei Schuljahre würde ich das Bundesland wechseln und einen für mich vielfach unbequemeren Schulweg in Kauf nehmen.

Bis heute hat sich einfach alles gelohnt:

  • Eine individuelle Betreuung während der gesamten Oberstufe, die mir aus vergleichbar großen Einheiten völlig fremd war.
  • Eine exzellente Vorbereitung auf einen Studiengang im Bereich der Wirtschaftswissenschaften, die allgemeinorientierte Oberstufen in keiner Weise leisten können.

Rückblickend: Eine kurze, aber effektive Zeit!

 Nach meinem Studium bin ich in das elterliche Unternehmen zurückgekehrt, habe dort verschiedene Abteilungen durchlaufen, internationale Projekte geleitet und bin heute in der Position der Geschäftsführung von mittlerweile über 130 Mitarbeitern.

Wir sind weltweiter Dienstleister im Bereich Direktmarketing namhafter Agenturen, Industrie- und Konzernkunden. Der Mix aus vermitteltem Fachwissen und sozialer Kompetenzen ist auch heute noch ein Grundstein meines Tun und Handelns.

 

Jan Hass, Wirtschaftsgymnasium

jan hassklein„Das Wirtschaftsgymnasium bildet die ideale Grundlage für Studium und / oder Beruf“

Für mich stand schon früh fest, dass ich einen kaufmännischen Beruf erlernen möchte. Von Bekannten habe ich dann von dem Wirtschaftsgymnasium am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung erfahren und mich angemeldet. Da ich vor meiner Zeit am Berufskolleg ein klassisches Gymnasium besucht habe, kann ich die beiden Bildungsgänge direkt miteinander vergleichen und sagen, dass dieser Schritt die beste Entscheidung war, die ich in meinem Dasein als Schüler getroffen habe!

Von Beginn an habe ich mich am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung sehr wohl gefühlt. Praxisorientierte Lerninhalte, selbständiges Arbeiten und Teamwork-Aufgaben gepaart mit einem guten Lehrer-Schüler Verhältnis machen den Schulalltag spannend und abwechslungsreich.

Nach dem Abitur 2008 habe ich neben einer Ausbildung als Industriekaufmann ein betriebswirtschaftliches Studium an der FOM in Siegen begonnen. Von dem erlangten Vorwissen aus der Abi-Zeit konnte ich während meiner Ausbildung und während des Studiums profitieren. Ausbildung & Studium waren so fast ein Kinderspiel.

Abschließend kann ich sagen „Es hat sich gelohnt“. Heute bin ich im Marketing eines global agierenden Konzerns tätig und dort für den Bereich Social Media zuständig.

 

Mario Morich, Fachoberschule 12 und 13

mario morichkleinDurch meine Ausbildung zum Bankkaufmann habe ich das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung in Siegen bereits von 2005 bis 2007 direkt nach dem Abschluss der Realschule kennengelernt. In der Berufsschulzeit schätzte ich vor allem die intensive Zusammenarbeit mit den praxiserfahrenen Lehrern.

Nach zweijähriger Berufserfahrung entschied ich mich, zunächst für eine gewisse Zeit Erfahrungen im Ausland zu sammeln und anschließend meine Fachhochschulreife nachzuholen.

Die Wahl fiel sofort auf diese Schule, da nicht nur ein interessantes Angebot an wirtschaftsbezogenen Fächern angeboten wird, sondern auch die Fremdsprachen besonders berücksichtigt werden. Gegenüber herkömmlichen Gymnasien liegt hier der Schwerpunkt im Bereich Wirtschaft und wird auch fächerübergreifend gut ergänzt.

Der Besuch der Fachoberschule Klasse 13 war so für mich und vieler meiner Mitschüler eine logische Konsequenz nach dem erfolgreichen Abschluss der Fachhochschulreife in Klasse 12. Die Bildungsgänge bauen aufeinander auf und sichern so einen guten Start in das Studium und ins weitere Berufsleben.

Mit den Fachkenntnissen aus Ausbildung und den Klassen 12/13 konnte ich bei Vorstellungsgesprächen und Auswahlrunden punkten und mir somit einen Platz als dualer Student in Mannheim sichern.

Fazit: Mir nach – eine super Chance, die Allgemeine Hochschulreife in zwei Jahren zu erlangen. (Abitur 2012)

 

Carolina Ninnemann, Fremdsprachenassistentin

carolina ninnemannkleinNach der Zeit am Gymnasium habe ich mich für die schulische Ausbildung Fremdsprachenassistent/-assistentin (FSA) entschieden, weil mich Sprachen immer schon interessiert haben. Aber nicht nur Englisch, Spanisch und Französisch sind wichtige Fächer in diesem Bildungsgang, auch kaufmännische Fähigkeiten werden in den Fächern Informationswirtschaft, Betriebs- und Volkswirtschaftslehre u.a. gefördert.

In dem zweiten Jahr der Ausbildung habe ich an dem Leonardo-Da-Vinci Projekt teilgenommen, welches einen Austausch von Schülern des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung und Schülern der I.E.S .Ciudad Escolar in Madrid unterstützt. Das einmonatige Auslandspraktikum bei einem Automobilzulieferant hat meine Spanisch- und Übersetzungskenntnisse sowie das Verständnis für die spanische Kultur erweitert.

Seit August 2011 absolviere ich nun eine Ausbildung zur Industriekauffrau bei einem renommierten Hersteller von Lager- und Abfalltechnik, Logistik- und Arbeitsplatzsystemen. Der teils exportorientierte Absatz hat mir die Anwendung meiner sprachlichen, kaufmännischen und korrespondierenden Kenntnisse ermöglicht. Zeitgleich besuche ich noch die Abendschule und mache die Zusatzqualifikation zur Europakauffrau, was im sprachlichen Bereich dem in der FSA bereits Gelernten ähnelt und mir so zu meiner Freude sehr leicht fällt. Ich habe die Möglichkeit, die Ausbildungszeit zu verkürzen und werde die Weiterbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin bei der IHK in Köln fortsetzen.

Die schulische Ausbildung der FSA hat mir Vorkenntnisse verschafft, von denen ich profitieren kann – nicht nur sprachlich, auch bei der Ausbildung zur Industriekauffrau in der Berufsschule.

 

Katharina Jaik, Wirtschaftsgymnasium

katharina1kleinSchule kann auch Spaß machen!“

Nach der 10. Klasse am Gymnasium war ich ziemlich frustriert: Die Fächer gefielen mir nicht und das Lernklima mit mehr als 30 Schülern war nicht besonders angenehm. Ich wollte endlich etwas lernen, was ich später gebrauchen kann und meine Mutter, die selbst ihr Abitur am Wirtschaftsgymnasium gemacht hat, brachte mich auf die Idee, mich dort zu bewerben. Nach erfolgreicher Bewerbung wurde ich angenommen und es hat von Anfang an Spaß gemacht, mit anderen motivierten Schülern zusammen zu lernen. In meiner Klasse waren nun weniger Schüler und jeder wurde individuell betreut. Die Lehrer waren eher Partner als strenge Pauker, was die Lernatmosphäre sehr angenehm machte. Daher machte mir auch der Schulweg von täglich zwei Stunden nichts aus.

Ohne meine wirtschaftlichen Vorkenntnisse aus der Schule wäre mein Studienweg kaum machbar gewesen. Meine BWL- und VWL-Kenntnisse haben mir im Studium enorm geholfen, sodass es mir möglich war, in nur 7 Semestern parallel zwei komplette Bachelorstudiengänge abzuschließen und zudem noch ein Auslandssemester in Spanien zu absolvieren. Durch den Spanischunterricht in der Schule war es kein Problem, den Vorlesungen dort zu folgen. Nach den Abschlüssen bin ich dann zum Masterstudium in die Schweiz gewechselt und stehe kurz vor dem Abschluss. Die in der Schule entstandene Liebe zur spanischen Sprache führte mich im letzten Semester nach Mexiko, wo ich ein Praktikum bei der Volkswagen AG in Puebla gemacht habe. Ich bin gespannt, an welches Fleckchen Erde es mich als nächstes verschlägt.

In der Schule habe ich nicht nur sehr viel wirtschaftliches Fachwissen erworben, sondern auch eine Menge Allgemeinwissen, was enorm hilfreich bei z.B. verschiedenen Bewerbungen ist. Viel wichtiger jedoch ist, dass ich durch die besondere Form des Wirtschaftsgymnasiums und das enorme Engagement der Lehrer sehr viel fürs Leben gelernt habe, was man täglich gebrauchen kann. Ich kann nur jedem wünschen, dass er oder sie die Chance ergreift, die das Wirtschaftsgymnasium bietet. (Abitur 2006)

 

Oliver Kraft und Benjamin Loos, Absolventen des Wirtschaftsgymnasiums
geschftsfhrung sologics

Geschäftsführer und Gründer der sologics GmbH & Co. KG

Kennengelernt haben wir uns während unserer Zeit am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung in Siegen. Im Jahr 1998, noch vor Abschluss des Wirtschaftgymnasiums mit der Allgemeinen Hochschulreife, haben wir zusammen die Promoter oHG gegründet, aus der die heutige sologics GmbH & Co. KG hervorgegangen ist. Mit aktuell 22 festangestellten Mitarbeitern an zwei Standorten können wir im nunmehr zwölften Jahr unseres Bestehens auf die erfolgreiche Betreuung von E-Business Projekten verschiedenster Größenordnungen zurückblicken, vom Startup bis zum börsennotierten Großunternehmen, wie z.B. der Deutschen Börse selbst.

Vor allem der sehr praxisbezogene Unterricht am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung in Siegen hat bei uns die Lust geweckt, unternehmerisch tätig zu werden und die erlernten Inhalte auch praktisch anzuwenden. Eine Entscheidung, die wir bis heute nicht bereut haben.

 

 

 Torben Schneider, Absolvent der FOS 12B und 13

fos schneiderNach einer Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel habe ich mich ein Jahr später dazu entschlossen, die Fachhochschulreife zu erwerben, um ein Studium des Wirtschaftsrechts aufzunehmen. Somit begann meine zweite schulische „Karriere“. In den ersten Wochen erfolgte zunächst eine Angleichungsphase in den einzelnen Hauptfächern, um allen Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, eventuell noch fehlendes oder mittlerweile wieder entfallenes Wissen aufzuarbeiten. Nach dieser Phase nahm der normale Schulbetrieb seinen Lauf und die Zeit bis zu den letzten Prüfungen verging wie im Flug. Eigentlich sollte damit meine schulische Laufbahn beendet sein. Es zeigte sich jedoch relativ schnell, dass die Aufnahme eines Studiums an einer Universität mit der Fachhochschulreife nur noch sehr eingeschränkt möglich ist. Somit entschloss ich mich, noch ein weiteres Jahr die Schulbank zu drücken. Nach diesem Jahr verfügte ich über die Allgemeine Hochschulreife und damit stand meinem Studium des Deutschen und Europäischen Wirtschaftsrechts in Siegen nichts mehr im Wege.

Besonders gefallen hat mir an diesem Bildungsgang, dass er eine der wenigen Möglichkeiten darstellt, innerhalb eines kurzen Zeitraums das Abitur nachzuholen, nachdem man bereits im Berufsleben gestanden hat. Diese Zeit war häufig stressig, da der Stoff aufgrund der kurzen Zeit sehr schnell vermittelt wurde. Allerdings wurden wir dabei stets von unseren sehr engagierten Lehrkräften unterstützt, die uns bei Bedarf immer mit Rat und Tat zur Seite standen. Wirklich nützlich in Bezug auf das angestrebte Studium war auch der wirtschaftlich angelegte Schwerpunkt des Bildungsgangs, da ich aufgrund dieser Vorkenntnisse gut auf die ersten Vorlesungen vorbereitet war. Außerdem kann ein gewisses wirtschaftliches Wissen grundsätzlich nicht schaden, auch wenn das spätere Studium in eine andere Richtung gehen soll.

Rückblickend war die Wahl dieses Bildungsgangs für mich die beste Möglichkeit, effektiv und zügig die Grundlage für die Aufnahme eines Hochschulstudiums zu schaffen. Ich kann daher jedem, der das gleiche Ziel hat wie ich, diesen Bildungsgang uneingeschränkt empfehlen. Es lohnt sich auf jeden Fall.

 

Franziska Gebbeken, Höhere Handelsschule

gebbeke franziskaIch habe das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung in Siegen von 2005-2007 besucht und dort die Höhere Handelsschule absolviert. Für diesen Werdegang habe ich mich schon während meiner Realschulzeit interessiert. Bereits früh wusste ich, dass ich später einen kaufmännischen Beruf erlernen möchte, so kam für mich ein „normales Gymnasium“ nicht in Frage.

Heute weiß ich, dass ich mich für den richtigen Weg entschieden habe. Durch die guten Fachkenntnisse, die ich in der Höheren Handelsschule erworben habe, bekam ich ganz einfach einen Ausbildungsplatz als Bankkauffrau. Außerdem durfte ich meine Ausbildung auf zwei Jahre verkürzen. Heute bin ich Kundenberaterin bei der Deutschen Bank. Seit 2010 studiere ich neben dem Beruf an der Fachhochschule für Ökonomie und Management. Aufgrund der guten betriebswirtschaftlichen Kenntnisse, die ich im ‚Höheren Handel‘ erworben habe, sind mir gerade die ersten Semester des Studiums sehr leicht gefallen.

Abschließend möchte ich sagen, dass ich jedem das Berufskolleg bzw. die Höhere Handelsschule empfehlen würde, der seine berufliche Zukunft in einem kaufmännischen Beruf sieht und ein wirtschaftliches Studium absolvieren möchte.

 

 

Sarilika Wittchen, Absolventin des Bildungsgangs Fremdsprachenassistenten

sarilikafsaIch habe von 2002 bis 2005 den Bildungsgang "Kaufmännische Assistentin für Fremdsprachen" am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung in Siegen belegt.

Die Ausbildung läuft zweigleisig. Zum einen erwirbt man die Fachhochschulreife, zum anderen einen Berufsabschluss als kaufmännische Assistentin für Fremdsprachen. Während dieser Ausbildung habe ich gelernt die Sprachen Englisch, Französisch und Spanisch in der Wirtschaft praktisch anwenden zu können. Ich erlernte unter anderem das Übersetzen wirtschaftlicher Texte aus der bzw. in die jeweilige Fremdsprache, das Verfassen internationaler Handelskorrespondenz und den Umgang mit internationalen Handelsdokumenten. Auch betriebs- und volkswirtschaftliche Anteile nahmen einen großen Stellenwert in dieser Ausbildung ein. Die Kenntnisse, die ich in diesen Bereichen gesammelt habe, haben mir bei meiner anschließenden Ausbildung zur Industriekauffrau sehr weitergeholfen. Praktisch anwenden konnte ich das Gelernte während meiner Praktika in Madrid, Ecuador und einem stark Export orientierten Unternehmen hier im Siegerland. In Madrid nahm ich an einem von der EU geförderten Austauschprojekt zwischen dem Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung und einem dortigen Berufskolleg teil. Gerade während meiner Auslandspraktika bekam ich aber auch einen tieferen Einblick in andere Kulturen und Mentalitäten.

Durch die Ausbildung zur kaufmännischen Assistentin für Fremdsprachen erlangte ich die Zulassungsvoraussetzungen für die IHK-Prüfung zur Fremdsprachenkorrespondentin. Diese Prüfung absolvierte ich im Anschluss an die Ausbildung in den Sprachen Englisch und Spanisch.

Inzwischen arbeite ich im Controlling bei einem international tätigen Unternehmen im Siegerland. Ich bin sehr dankbar für die vielfältigen Erfahrungen und Kenntnisse, die ich in diesem doppelt qualifizierenden Bildungsgang gesammelt habe und möchte sie auf keinen Fall missen. In Kombination mit meiner anschließenden Ausbildung zur Industriekauffrau bildeten sie für mich eine sehr gute Grundlage für den Start ins Berufsleben.

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